Finalturnier 2016

DIE OFFIZIELLE SEITE DES DEUTSCHEN CROSSMINTON VERBANDES

Speedminton Logo

Hauptsponsor des DCV

DCV bei Facebook
DCV bei Twitter
DCV bei YouTube
Sende uns eine eMail

BUNDESLIGAFINALTURNIER 2016

 

Für das Bundesliga-Finale 2016 kamen viele schon vom letzten Mal bekannte Gesichter nach Hamburg- Wilhelmsburg, es gab aber auch ein paar Änderungen im Vergleich zum Vorjahr: In der Liga West hatten sich zum ersten Mal die Speedkrebse Kölner Bucht qualifiziert, aus der Liga Süd reisten die Speedlights München an und in der Liga Nord hatten sich die Wobspeeders an erste Stelle gespielt. Wieder mit dabei waren außerdem der KSBV (Liga West), dieses Mal unterstützt durch den Schweden Melker Ekberg, die Poing Speedfires (Liga Süd), aus der Liga Ost die Red Devils Bautzen und die Speedbats Dresden und, dank einem ganz knappen Sieg am letzten Spieltag gegen die Füchse, die Titelverteidiger und Ausrichter aus Hamburg, die Elbspeeders.

 

Die Gruppenauslosung war schon lange im Vorfeld bekannt gegeben worden, damit die Teams sich nicht nur spielerisch, sondern auch taktisch auf die Begegnungen vorbereiten konnten. In Gruppe A sollten am Samstag die Speedbats, die Speedlights, die Wobspeeders und der KSBV aufeinander treffen, die Speedkrebse, Speedfires, Red Devils Bautzen und die Elbspeeders traten in Gruppe B gegeneinander an. Bei derart stark besetzten Teams war der Ausgang alles andere als sicher, nur so viel war klar: es waren spannende Spiele zu erwarten.

 

Ganz im Gegensatz zu normalen Turnieren, wo man dafür oftmals das Halbfinale oder Finale abwarten muss, gab es gleich ab Turnierbeginn Crossminton auf Weltklasse-Niveau zu bestaunen: in der einen Hälfte der amtierende deutsche Meister Robin Joop (Wobspeeders) gegen den erfolgreichen Schweden Melker Ekberg (KSBV), in der anderen Hälfte der ehemaligen Weltmeister Patrick Schüsseler (Speedkrebse) gegen den Weltranglistenersten Sönke Kaatz (Elbspeeders). Ähnlich fulminant zogen sich die Gruppenspiele über die nächsten Stunden hin. Am Ende des Tages hatten sich die Wobspeeders in Gruppe A klar durchgesetzt, gefolgt von dem KSBV. In Gruppe B hatten sich die Speedkrebse ähnlich deutlich auf Platz 1 gespielt, die Titelverteidiger hatten die Gruppenphase aber auch klar überstanden. Die Speedbats konnten sich sowohl über ihren Sieg gegen die Speedlights als auch über gewonnene Damen-Einzel und das mixed-Doppel gegen den KSBV bzw. die Wobspeeders freuen und hatten sich damit für das Spiel um Platz 5 qualifiziert. Gleiches galt für die Speedfires, die sich gegen die Red Devils Bautzen durchgesetzt und gegen die anderen Teams Siege im Damen-Einzel bzw. mixed-Doppel errungen hatten.

 

Sonntag Morgen ging es gleich mit den beiden Halbfinal-Begegnungen los: die Liga-Nord Vertreter aus Wolfsburg und Hamburg traten gegeneinander an, parallel dazu spielten die Liga-West-Teams des KSBV und der Speedkrebse das zweite Halbfinale aus. Angesichts ihrer starken Leistung während der vergangenen Saison und auch am Vortag doch überraschend, lagen die Wobspeeders nach den Einzeln bereits 0:4 zurück: Sönke und Steffi hatten sich klar gegen Robin und Doreen durchgesetzt, Niklas und Patrick gegen Kuwi und Jonas starke Nerven in langen ausgeglichenen Dreisatz-Krimis bewiesen. Damit stand nach nur vier Spielen ein Final-Teilnehmer fest. Auf der anderen Seite der Halle dauerte die Entscheidung etwas länger, aber sie fiel ähnlich deutlich zugunsten der Speedkrebse aus, die an den KSBV nur das Damen-Einzel und das Herren-Doppel abgaben.

 

Bevor aber das mit Spannung erwartete Finale ausgespielt werden konnte, standen erst die Spiele um die Plätze 3, 5 und 7 an. Die Speedlights und die Red Devils kämpften ausdauernd um den siebten Platz, den schließlich die Müncher mit 4:2 für sich beanspruchten. Die beiden Teams, die sich am Vortag durch ihre starken Damen hervorgetan hatten, die Speedfires und Speedbats, traten im Spiel um Platz 5 gegeneinander an, das die Poinger 5:1 für sich entschieden. Und die Wobspeeders hatten sich nach dem verlorenen Halbfinale wieder gefangen und spielten gegen den KSBV stark auf, was mit einem 6:0-Sieg und dadurch dem dritten Treppchenplatz belohnt wurde.

 

Und dann war es endlich soweit: das Finale zwischen den Speedkrebsen und den Elbspeeders begann mit dem Damen-Einzel, das von Anika Sedelis (Elbspeeders) und Nicola Wurz (Speedkrebse) bestritten wurde. Die beiden spielten nahezu ausgeglichen viele lange und zähe Ballwechsel und der erste Satz wurde erst in der Verlängerung entschieden (18:16 für Nicola). Im zweiten hatte sich Anika, für die diese Begegnung das erste Spiel des Tages war, auf das Spiel ihrer Gegnerin eingestellt und konnte diesen klar für sich entscheiden. Der dritte Satz wurde aber wieder spannend: nachdem Anika lange geführt hatte, kämpfte sich

Nicola wieder heran. Anika bewahrte aber schließlich doch Nerven und beendete den Satz und damit das erste Spiel des Finales 16:14 für sich. Danach folgte das erste Herren-Einzel: Sönke Kaatz und Patrick Schüsseler hoben das Niveau und das Tempo noch einmal deutlich an und boten den noch übrigen Zuschauern und Team-Mitgliedern Crossminton auf höchstem Niveau. Nachdem Patrick den ersten Satz recht deutlich mit 16:10 für sich entschieden hatte, kämpfte Sönke im zweiten Satz um jeden Punkt. Das Duell war wirklich nichts für schwache Nerven: erst mit 22:20 ging das Spiel aus, und zwar für Patrick Schüsseler, der damit wieder einmal unter Beweis gestellt hat, dass er weiterhin zu den besten Spielern Deutschlands gehört.

 

Damit stand es 1:1 und die nächsten Herren-Einzel wurden mit Spannung erwartet. Zuerst trat Patrick Peters (Elbspeeders) gegen David Zimmermanns (Speedkrebse) an. Der amtierende Europameister ließ seinem Gegner wenig Chancen und machte im ersten Satz gleich die ersten sechs Punkte. Patrick kämpfte sich trotzdem heran, musste das Spiel aber 12:16 abgeben. Im zweiten Satz ließ der Kölner ihm jedoch kaum noch Möglichkeiten und machte einen Punkt nach dem anderen. Sein starkes Spiel wurde mit 16:4 belohnt. Das dritte Herren-Einzel war also ein wichtiges Spiel für die Elbspeeders, die damit 1:2 zurücklagen. Hier trat Niklas Feierabend (Elbspeeders) gegen Michael von Lennep (Speedkrebse) an. Niklas spielte stark auf und ging gleich in Führung. Er erlief sich nahezu alle Bälle und konnte viele starke Smashes verwandeln. Als Michael endlich ins Spiel fand, war es schon zu spät, um den ersten Satz noch zu drehen, und Niklas gewann 16:8. Der zweite Satz wurde aber deutlich spannender, weil die beiden ausgeglichen spielten und Niklas sich die Punkte härter erkämpfen musste. Hier behielt Michael am Ende die Oberhand und konnte den Satz 16:14 für sich entscheiden. Der dritte Satz war ähnlich ausgeglichen und von ähnlich langen und schnellen Ballwechseln gekennzeichnet. Niklas setzte sich aber knapp durch (16:14) und holte damit den zweiten Sieg für die Hamburger.

 

Nach den Einzeln war also wieder alles möglich, wenn auch das Satzverhältnis zugunsten der Speedkrebse stand: wollten die Elbspeeders den Titel holen, mussten sie beide Doppel gewinnen. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses würde den Speedkrebsen ein Sieg reichen, um die Begegnung und damit das Bundesliga- Finale 2016 zu gewinnen. Daher stellten sie das Herren-Doppel, das zuerst ausgetragen werden sollte, stark auf und ließen Patrick Schüsseler mit David Zimmermanns antreten. Für die Elbspeeders waren Sönke und Patrick nicht weniger stark aufgestellt. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts und die schnellen Ballwechsel waren lange und ausgeglichen. Den ersten Satz entschieden die Speedkrebse 16:13 für sich. Im zweiten lastete also noch größerer Druck auf Sönke und Patrick: sollten sie diesen Satz auch noch abgeben, wäre das Finale verloren. Sie spielten hochkonzentriert und konnten so zunächst in Führung gehen. Die Speedkrebse kämpften sich aber heran und an ihnen vorbei. Die Ballwechsel wurden immer länger, kein Team wollte den ersten Fehler machen. Bei einem Stand von 13:15 nahmen die Elbspeeders ein Time-Out und gewannen den nächsten Punkt. Für die Zuschauer live vor Ort und diejenigen, die über den Liveticker und andere sozialen Medien mitfieberten, wurde es noch einmal richtig spannend. Auch die Speedkrebse nahmen ihre 60 Sekunden Time-Out in Anspruch. Und auch ihnen brachte diese kurze Unterbrechung einen Punkt ein – den entscheidenden Punkt zum Sieg des Satzes, des Doppels und des gesamten Turniers!

 

Damit waren die Elbspeeders nach vier Jahren als beste Mannschaft Deutschlands abgelöst worden, hatten es den Speedkrebsen aber alles andere als einfach gemacht. Beide Teams können stolz sein auf eine starke Leistung während des Turniers und auch während der vergangenen Saison, genauso wie die Wobspeeders, die einen hervorragenden dritten Platz erspielt haben! Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und auch an die anderen Teilnehmer, die motiviert und fair um jeden Punkt gespielt haben und zur tollen Stimmung während des Turnier beigetragen haben! Herzlichen Dank auch den Unterstützern vor Ort – schön, dass die Spiele (und das Abendprogramm) nicht nur bei den einzelnen Mannschaften, sondern auch ihrer jeweiligen Begleitung, Anklang fanden!

Endergebnisse Bundesliga Final Turnier 2016:

 

1. Speedkrebse Köln

2. Elbspeeders Hamburg

3. Wobspeeders Wolfsburg

4. KSBV Köln

5. Poing Speed Fires

6. Speedbats Dresden

7. Speedlights München

8. Red Devils Bautzen

 

DCV Sponsoren

Crossminton Community Finder

Crossminton Community Finder

Speedminton Banner Daniel

Anzeige

Alkoholfrei Sport geniessen

Aktionen