Die SiegerInnen der diesjährigen Japan Open – vom 5.-7. April in Toyota City ausgetragen – sind ermittelt.
5 deutsche Teilnehmer sind auf Punktejagd gegangen. Anja Rolfes von den Speedlights München, die zum ersten Mal ins Land der aufgehenden Sonne gereist ist, erspielte sich am Finaltag eine tolle Bronzemedaille. Im Viertelfinale gab es (leider) eine rein deutsche Begegnung. In drei engen Sätzen konnte sich Anja gegen Nicola Wurz (SSV Happerschoß Speedhenne[f]) durchsetzen, die – mit ihrem Zwillingsbruder Tillmann Wurz (ebenfalls Speedhenne[f]) – auch die erste Reise nach Japan angetreten ist. Tillmann spielte übrigens sein erstes Turnier überhaupt, was in Toyota natürlich eine ganz besondere Premiere war! In einer starken Gruppe hat er einen guten Einstand gegeben, konnte aber nur eins seiner drei Spiele für sich entscheiden.
Im Mixed am ersten Tag war für die Zwillinge erst im Viertelfiale Schluss. Anja hatte nach verletzungsbedingter Spielpause aufs Doppel verzichtet.
Sebastian Timm von den Red Devils Bautzen hat auch seine Leidenschaft für Japan entdeckt, mit dem diesjährigem 1000er Turnier in Toyota spielte er nunmehr die dritten Japan Open in Folge. Sowohl im Einzel als auch im Doppel (mit japanischem Doppelpartner) gelang ihm in starken Gruppen der Sprung in die KO Runden jeweils leider nicht.
Nummer 5 in der Runde war Patrick Schüsseler (ebenfalls Speedhenne[f[), der nunmehr zum fünften Mal in Folge an den offenen japanischen Meisterschaften auf seiner insgesamt siebten (!) Japanreise teilnahm. Im Doppel konnte er sich mit seinem japanischen Partner, mit dem er bereits zum dritten Mal zusammen gespielt hat, Silber holen. Erst im Finale mussten sie sich den beiden japanischen Top-Spielern geschlagen geben. Im Einzel schließlich musste Patrick im Finale gegen Mizuki Tanaka alle Reserven mobilisieren, im zweiten Satz einen Matchball abwehren, um am Ende hauchdünn und mit Glück den Turniersieg perfekt zu machen (23:21 im Finalsatz).
Aus japanischer Sicht war das Turnier wieder ein großer Erfolg, und besonders, da es erstmalig nicht in Tokyo stattfand. Toyota City (aus deutscher Sicht vielleicht am besten als das Wolfburg Japans zu verstehen) bot eine grandiose, riesige Halle und stellte eine erneute Austragung der Japan Open in Aussicht.Vielen Dank an den Japanischen Crossminton Verband und alle unglaublich fleißigen und netten Helfer für dieses tolle Turnier!Man muss es einfach lieben, dieses Japan, weiterempfehlen und wiederkommen.