Die Speedkrebse Brühl verteidigen ihren Titel, toller Abschluss der DCV Crossminton Bundesliga

Am vergangenen Wochenende trafen sich in Brühl die besten 8 Teams der DCV Crossminton Bundesliga um den deutschen Mannschaftsmeister zu ermitteln. Qualifiziert waren die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der vier regionalen Bundesligasataffeln.

Die tolle Halle im Sportzentrum des BTV Brühl bot dafür einen würdigen Rahmen.

Bevor am Sonntag die KO-Runden mit Platzierung, Halbfinale und Finale ausgetragen wurden gab es am Tag zuvor die Gruppenspiele. Wie vom Crossminton Bundesligafinale gewohnt gab es vom ersten Spiel an hochklassige und rassige Duelle in den jeweils einem Damen und drei Herren- Einzel, sowie dem Herren- bzw. dem Mix Doppel.

In Gruppe A konnte sich der Blau Weiß Aasee Münster mit drei Siegen als Gruppenerster durchsetzen. Der zweite Platz und damit den Einzug ins Halbfinale sicherten sich die WOBpeeders aus Wolfsburg. Die Plätze drei und vier in Gruppe A gingen an die Speedbats Dresden und die Speedlights aus Münschen.

Ebenfalls mit drei Siegen konnte sich der Titelverteidiger aus Brühl den ersten Platz in der Vorrundengruppe B sichern. Der zweite Platz ging in dieser Gruppe an die Elbspeeders aus Hamburg. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Poing Speedfires und die Red Devils aus Bautzen.

Im ersten Halbfinale standen sich der Blau Weiß Aasee Münster und die Elbspeeders aus Hamburg gegenüber. In den sechs äußerst spannenden Partien konnten sich am Ende die Hansestädter aus Hamburg mit 4:2 durchsetzen. Das zweite Halbfinale bestritten die Gastgeber aus Brühl gegen die Wolfsburger WOBspeeders. Auf Grund einer Verletzung aus einem Vorrundenspiel musste auf Wolfsburger Seite das Dameneinzel leider Kampflos abgegeben werden. Mit einem Endergebnis von 4:2 konnte sich am Ende der Titelverteidiger von den Speedkrebsen Brühl durchsetzen und den erneuten Einzug ins Finale perfekt machen.

Damit kam es im Finale um den Titel der DCV Bundesliga mit der Begegnung Brühl gegen Hamburg, zur Neuauflage des Finals der letzten Saison.

In den sechs Spielen bekamen die Zuschauer Crossminton vom allerfeinsten geboten. Alles was ein Finale auf diesem Niveau benötigte, wurde von den Akteuren beider Teams auch nach einem langen Wochenende mit vielen kräftezehrenden Spielen gezeigt. Auch an Dramatik fehlte es dem Finale keineswegs.

Als erstes standen sich im Damen Einzel Nicola Wurz für Brühl und Friederike Pollmann für Hamburg gegenüber. Endergebnis, 2:1 (8:16 / 16:8 / 16:9) für die Dame aus Hamburg.

Sönke Kaatz (Hamburg) konnte im ersten Herreneinzel gegen Patrick Schüssler sogar auf 2:0 für die Elbspeeders erhöhen. Anders wie in der Gruppenphase setzte sich dieses mal der Hamburger mit 2:0 Sätzen (16:14 / 16:7) durch.

In einem spannenden Spiel zwischen dem Brühler David Zimmermanns gegen Patrick Peters konnten die Brühler durch einen 2:1 (16:4 / 11:16 / 16:8) Sieg auch im Gesamtergebnis auf 2:1 verkürzen.

Das die Hamburger gewillt waren den Pott wieder in die Hansestadt zu holen merkte man auch im dritten und letzten Herreneinzel, hier konnte sich Niklas Feierabend gegen Michael von Lennep in drei Sätzen (10:16 / 16:8 / 16:12) durchsetzen.

Damit lagen die Hamburger nach den Einzelpartien mit 3:1 und 7:4 Sätzen vorn. Wollten die Brühler nun den Titel zu Hause behalten mussten die beiden abschließenden Doppel unbedingt ohne Satzverlust gewonnen werden.

Den Anfang machte dabei das HerrenDoppel Patrick Schüsseler / Michael von Lennep gegen das Hamburger Doppel Sönke Kaatz / Patrick Peters. In zwei konzentrierten Sätzen konnten sich die Brühler relativ klar mit 2:0 (16:4 / 16:14) durchsetzen.

Deutlich knapper und ebenso dramatisch ging es im abschließenden Mix Doppel zur Sache. Hier standen sich Nicola Wurz / David Zimmermanns für Brühl und Friederike Pollmann / Niklas Feierabend für Hamburg gegenüber. Die Hamburger legten los wie die Feuerwehr und hatten im ersten Satz beim Stand von 15:10 bereits fünf Satzbälle. Doch das Brühler Mix Doppel Wurz / Zimmermanns kämpfte sich noch einmal heran und konnte diesen ersten Satz tatsächlich noch mit 17:15 für sich entscheiden. Auch im zweiten Satz ging es ähnlich spannend zu, letztendlich konnte sich das Brühler Doppel unter dem Jubel der Zuschauer und der Teammitglieder auch den zweiten Satz (16:13) und damit den erneuten Titelgewinn sichern

Am Ende reichte den Speedkrebsen aus Brühl ein knappes 3:3 unentschieden mit jedoch einen mehr gewonnenen Satz (8:7) um zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft der DCV Crossminton Bundesliga für sich zu entscheiden.

Der hervorragende zweite Platz ging durch eine überaus starke Leistung an das Team der Hamburger Elbspeeders.

Ebenfalls einen großen Erfolg gab es mit dem dritten Platz für den Blau Weiß Aasee Münster. Die Münsteraner konnten sich im Spiel um Platz 3 gegen die Wob Speeders aus Wolfsburg mit 4:2 durchsetzen.

Ein Kuriosum gab es im Spiel um Platz 5 zwischen den Speedbats Dresden und den Poing Speedfires. Ein einziger kleiner Punkt entschied die Partie zu Gunsten der Dresdener. Am Ende stand es 3:3 unentschieden bei 7:7 Sätzen und 197:196 Punkten.

Den siebenten Platz sicherten sich die Speedlights aus München mit einem klaren 6:0 Sieg über die Red Devils aus Bautzen.

Der DCV gratuliert dem Meister und allen Platzierten zu einer tollen Leistung. Ein Riesen Dank geht an die Gastgeber und das komplette Orgateam der Speedkrebse Brühl für ein perfekt organisiertes und gelungenes Bundesliga Finale sowie das gemütliche Rahmenprogramm, die großartige Bewirtung während des Turniers und der kleinen aber tollen Playersparty mit einem überragenden Abendbuffett.

Hier noch einmal das Endergebnis:

  1. Speedkrebse Brühl
  2. Elbspeeders Hamburg
  3. Blau Weiß Aasee Münster
  4. Wobspeeders Wolfsburg
  5. Speedbats Dresden
  6. Poing Speedfighters
  7. Speedlights München
  8. Red Devils Bautzen